Gruppen & Kreise

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Dankeschön an die Ehrenamtlichen 2017

Haben die Juden Feste gefeiert? Das Leben des Gottesvolkes war voller Feste. Jesus selber hat auch an vielen solchen Festen teilgenommen. Außerdem ließ er sich immer wieder einladen. Dies veranlasste einige Pharisäer dazu, ihn als "Fresser" zu bezeichnen. Aber Jesus hat nicht nur gefeiert. Sondern er hat auch gefastet. Um beides zu verbinden, Fasten und Feiern, hat die Heilige Theresia von Avila empfohlen: Wenn Fasten dann Fasten. Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn. Es gibt also eine Zeit für alles. Eine Zeit, um zu feiern und eine Zeit, um zu fasten. Heute sind wir eingeladen, nicht um zu fasten, sondern um zu feiern.

 

Es sind nicht die großen Worte, die die erwünschten Veränderungen herbeiführen, sondern die diskreten Taten. Sie, liebe Schwestern und Brüder, gehören nicht zu den Menschen, die mit großen Worte sagen, was getan werden soll. Sie gehen mit Beispiel voran. Sie tun es. Ihren ehrenamtlichen Einsatz wissen wir zu schätzen. Ich bedanke mich also bei allen, die irgendwann und irgendwie anpacken. Bedanken möchte ich mich insbesondere bei den Frauen und Männern der ersten Stunde. Es sind diese Frauen und Männer, die von Anfang an dabei waren. Ihnen verdanken wir, dass wir heute hier versammelt sind.

 

Im Evangelium nach Matthäus war von verschiedenen Böden die Rede. Nicht alle bringen Frucht hervor. Manchmal haben wir den Eindruck, uns umsonst abzumühen. Aber es gibt keinen Grund zur Resignation. Wer eine 3D-Brille trägt, nimmt den Raum um sich anders wahr. Setzen wir die Brille des Glaubens auf, dann stellen wir fest, dass einiges wächst in unserer kleinen Kirchengemeinde. Es gibt keinen Grund zur Resignation.

 

Pfarrer Achille Mutombo