Seelsorgeeinheit Hohenneuffen

Pfarrer: Dr. Achille Mutombo-Mwana

Eine Seelsorgeeinheit ist ein vom Bischof errichteter Kooperationsverbund mehrerer Gemeinden.

 

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es 282 Seelsorgeeinheiten mit jeweils einem gemeinsamen leitenden Pfarrer. Im Dekanat Esslingen-Nürtingen sind 40 Gemeinden in 14 Seelsorgeeinheiten organisiert.

Die im Jahr 2000 gegründete Seelsorgeeinheit 12 (Hohenneuffen) umfasst die Kirchengemeinden Sankt Michael (Neuffen, Kappishäusern, Beuren, Balzholz, Kohlberg) und Klaus von Flüe (Frickenhausen, Linsenhofen, Tischardt, Großbettlingen, Nürtingen-Raidwangen) und wird seit dem 10. März 2013 von unserem Pfarrer Dr. Achille Mutombo-Mwana geleitet. 

Seelsorgeeinheit Hohenneuffen

Anschrift Klaus von Flüe:

 

 

 

 

Telefon:

Telefax:

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Homepage:

 

 

Anschrift Sankt Michael:

 

 

 

 

Telefon:

Telefax:

E-Mail:

Homepage:

 

 

Homepage Seelsorgeeinheit:

Kath. Kirchengemeinde Klaus von Flüe, Frickenhausen

Kolpingstraße 8

72636 Frickenhausen

 

0 70 22 / 4 17 10

0 70 22 / 47 06 10

StNikolausvonFluee.Frickenhausen[at]drs.de

www.kath-kirche-frickenhausen.de

 

 

Kath. Kirchengemeinde Sankt Michael,

Neuffen

Lichtensteinstr. 16

72639 Neuffen

 

0 70 25 / 27 56

0 70 25 / 90 93 42


StMichael.Neuffen[at]drs.de

www.sankt-michael.eu

 

 

www.se-hohenneuffen.de


Nachrichten aus der Seelsorgeeinheit

Pfarrer Dr. Achille Mutombo-Mwana verlässt die Seelsorgeeinheit Hohenneuffen

Vor 7 Jahren hat der Bischof von Rottenburg mich als Leitender Pfarrer der SE Hoheneuffen ins Neuffener Tal geschickt. Nun geht die Zeit meiner Tätigkeit in den beiden Kirchengemeinden Bruder Klaus von Flüe und Sankt Michael zu Ende. Ich werde bald neue akademische und pastorale Aufgaben in meiner Heimat wie im europäischen Ausland übernehmen. Ich danke allen bürgerlichen Gemeinden und Vereinen, allen Schulen, allen Seniorenheimen, allen Kindergärten und allen evangelischen, neuapostolischen wie freien Kirchen für die Begegnungen, den Austausch und die Zusammenarbeit zum Wohl der uns anvertrauten Bevölkerung. Nur Berge begegnen sich nie. Menschen haben immer die Möglichkeit, sich wiederzusehen. Gott segne jede Familie und jedes Haus der Seelsorgeeinheit Hoheneuffen.

 

Pfarrer Achille Mutombo-Mwana

Zwei Mitteilungen in Personalfragen

Zum 1. September 2020 wechselt die Jugendreferentin Thuy-Van Becker von der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen nach Kirchheim. Dort wird sie ihre Ausbildung zur Gemeindereferentin fortsetzen. Der Bischof von Rottenburg hat heute diesen Vorschlag vom Personalreferat angenommen. Frau Thuy-Van Becker konnte deshalb an der konstituierenden Sitzung des Kirchengemeinderates in Großbettlingen nicht teilnehmen, weil sie noch im Bischöflichen Ordinariat bei dem Vorstellungsgespräch war.

 

Bald werde ich nicht mehr als Jugendreferentin in der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen tätig sein, da ein Stellenwechsel ansteht. Auf Vorschlag der Diözese werde ich meine Ausbildung zur Gemeindereferentin fortsetzen und meine mehrjährige Assistenzzeit in der Gesamtkirchengemeinde Kirchheim unter Teck am 1. September 2020 beginnen. Ich freue mich schon sehr auf meine neuen Aufgaben, bedauere aber zugleich, dass ich für diesen Ausbildungsabschnitt die Seelsorgeeinheit verlassen werde. Die Arbeit mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen hat mir sehr viel Freude bereitet und ich konnte in diesem doch recht kurzen Zeitraum viel lernen und für mich mitnehmen.

 

Wie ich alle Kirchengemeinderäte der Seelsorgeeinheit bei der Sitzung vom 6.Mai 2020 im Omni mitgeteilt hatte, hatte Frau Gabriele Leuser-Vorbrugg das Interesse für die Stelle der Gemeindereferentin in unserer Seelsorgeeinheit geäußert. Am 03. Mai 2020 kam sie zu einem Gespräch mit mir nach Frickenhausen. Nun hat sie sich für uns entschieden. Somit wird sie am 01.September 2020 die von uns ausgeschriebene Stelle antreten. In einem Steckbrief, den sie mir zukommen ließ, stellt sie sich selber vor:

 

 

Liebe Kirchengemeinderäte/innen,

Liebe Gemeinde,

 

mein Name ist Gabriele Leuser-Vorbrugg. Ich wohne in Nürtingen-Rudern und habe zwei erwachsene Söhne. Seit 1982 bin ich als Gemeindereferentin tätig. Zuerst 9 Jahre in St. Johannes Nürtingen, nach einer kurzen Familienphase dann 4 Jahre in der Pfarrei Neckartenzlingen. Anschließend 4 Jahre im Schuldienst und zuletzt 16 Jahre in der Kirchengemeinde Ostfildern.

 

Parallel dazu war ich 22 Jahre lang Dekanatsbeauftragte für Ehe&Familienpastoral im Dekanat Esslingen-Nürtingen.

 

Zu meinem 60. Geburtstag im vergangenen Jahr gönnte ich mir ein Sabbatjahr. Ich wollte Zeit und Abstand bekommen, um abzuwägen, wie und wo ich meine letzten Berufsjahre verbringen möchte. Anfang des Jahres habe ich fast 3 Monate in der palästinensischen Behinderteneinrichtung „LifeGate“ ehrenamtlich mitgeholfen – bis Corona dazwischen kam…

 

In dieser Zeit merkte ich, dass Gemeindereferentin immer noch mein Traumberuf ist und dass mich die Vielfalt dieses Berufes immer noch begeistert. So habe ich mich nun für die freien Stellendeputate in Ihrer Gemeinde beworben. Vermutlich haben Sie sich jemand Jüngeres gewünscht – das kann ich gut verstehen. Aber ich bringe reichlich Erfahrung mit aus großen Gemeinden, die „zusammenwachsen und zusammen wachsen“ sollten, die Wege finden mussten, um zukunftsfähig zu sein. Ein Thema, das Ihnen nicht fremd sein dürfte.

 

Am 1. September werde ich meinen Dienst bei Ihnen beginnen. Die Firm-und Erstkommunionkatechese werden Aufgabenschwerpunkte sein. Darüber hinaus wird es wichtig sein, viel zuzuhören, genau hinzuhören und wahrzunehmen, wo ich gebraucht werde. Ich hoffe auf einen guten, gemeinsamen Weg!

 

Gabriele Leuser-Vorbrugg

 

 

Es muss betont werden, dass die Entscheidungen vom Ordinariat (Wechsel von Frau Thuy Van Becker nach Kirchheim und Anstellung von Frau Gabriele Leuser-Vorbrugg in der SE Hohenneuffen ganz unabhängig voneinander sind.

 

Beiden, Frau Thuy-Van-Becker wie Frau Gabriele Leuser-Vorbrugg, wünsche ich Gottes Segen in ihren neuen Arbeitsfeldern.

 

Pfarrer Achille Mutombo-Mwana

Die Seelsorgeeinheit in der Coronazeit

Seit Karsamstag sind die Fotos der Kommunionkinder und der Ministranten der gesamten Seelsorgeeinheit an die Kirchenbänke in Frickenhausen angebracht. In der Osternacht brannte eine Kerze neben jedem Foto. Die Kinder haben die gesamte Seelsorgeeinheit während der Liturgie vertreten. Wir danken ihnen allen. Die Fotos samt Kerzen bleiben in der Kirche bis zu dem Tag, an dem wir wieder öffentliche Gottesdienste halten dürfen. Jeden Abend (18:00 Uhr) werden diese Kerzen eine halbe Stunde für jedes Kind, für jede Familie und somit für die Seelsorgeeinheit brennen. Dadurch machen wir deutlich, dass wir mit dem Licht Christi das Dunkel vertreiben wollen.

 

An dem Rhythmus der Eucharistiefeier in meiner Hauskapelle hat sich nichts geändert. Um 18:30 Uhr gibt es täglich eine nicht öffentliche Messe in der Hauskapelle. Am Dienstag bin ich besonders mit Beuren, am Mittwoch mit Großbettlingen, am Donnerstag mit Neuffen und am Freitag mit Frickenhausen verbunden. Denke ich an Beuren, dann denke ich auch an Balzholz. Bete ich für Neuffen, dann bete ich auch für Kohlberg und Kappis. Zelebriere ich für die Anliegen der Großbettlinger, dann zelebriere ich auch für die Anliegen der Raidwänger. Feiere ich das eucharistische Opfer für Frickenhausen, dann feiere ich es auch für Linsenhofen und Tischardt.

 

Achille Mutombo

Mitmachandacht

Liebe Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene!

 

Ich möchte Euch gerne zu einer Mitmachandacht einladen.

 

Dafür benötigt ihr eine Wunderkerze und natürlich Streichhölzer oder ein Feuerzeug…

 

„DU bist das Licht der Welt!“ Das steht in der Bibel in Matthäus Kapitel 5, Vers 14.

Und damit bist wirklich DU gemeint!

Du, wie du da so sitzt und diesen Text liest.

Du, wie Du vielleicht gerade deine Abschlussprüfungen oder Abiprüfungen hinter Dich gebracht hast.

Du, wie Du seit Wochen … Monaten daheim bist, wenige oder keine Freunde und Verwandte treffen konntest.

 

Du hast Dir wahrscheinlich viele Gedanken um die aktuelle Situation gemacht, hattest Sorgen, Stress und auch mal echt schlechte Laune.

 

Auch in diesen Zeiten spricht Dir Gott gut zu. Denn DU bist das Licht der Welt, niemand und nichts kann Dich ersetzen. Auch jetzt kannst Du Dein Leben und das Leben Anderer erhellen; dadurch, dass es Dich einfach gibt und durch alles, was Du denkst und tust.

 

Das Leben Anderer erhellen und „zum Leuchten bringen“ … das kann durch das Anzünden einer Wunderkerze symbolisiert werden.

 

Nimm eine Wunderkerze in die Hand und denke an Momente oder Menschen in Deinem Leben, bei denen Du gerne Lichtfunken – Hoffnung, Freude, Trost, Mut – versprühen würdest.

 

Gott sagt zu Dir: „DU bist das Licht der Welt!

Du leuchtest für andere. Weil ich in Dir lebe.

Du versprühst Hoffnung, Freude, Trost und Mut!“

 

Zünde Deine Wunderkerze an und vertraue darauf, dass Gott durch DICH leuchten wird.

 

Nimm Dir einen Augenblick Zeit, um Gottes Zusage auf Dich wirken zu lassen. Du kannst Dir dazu das Video Mitmachandacht – Du bist das Licht der Welt! auf unserem YouTube Kanal „Seelsorgeeinheit Hohenneuffen“ ansehen.

Stellensituation SE Hohenneuffen: Jugendreferentin

Mein Name ist Thuy-Van Becker und ich bin seit dem 1. November 2019 Jugendreferentin in unserer Seelsorgeeinheit Hohenneuffen. Ich möchte mich gerne auf diesem Weg vorstellen.

 

Geboren bin ich in Hessen, meine Eltern stammen aus Vietnam. Nach meinem Abitur 2005 habe ich zunächst ein Lehramtsstudium an der Universität Siegen begonnen. Durch viele ehrenamtliche Tätigkeiten in meiner  Heimatkirchengemeinde in Dillenburg habe ich gemerkt, wie wertvoll es ist, mit ganz unterschiedlichen Menschen in diesem Rahmen zusammenzukommen und zu arbeiten. Ich war z.B. bei der Gründung einer Jugendkirche und auch im Prozess der Zusammenlegung mehrerer Pfarreien zu einer Grosspfarrei dabei. Die Erlebnisse zu dieser Zeit habe ich als sehr bereichernd und prägend für mich empfunden. Darum wechselte ich 2010 den Studiengang und begann mein Theologiestudium an der Katholischen Hochschule Mainz, das ich 2012 abschließen konnte. Direkt nach meinem Studienabschluss bin ich frisch verheiratet mit meinem Mann in die USA ausgewandert, dort haben wir in der Nähe von Chicago gelebt. Als sich unser erster Nachwuchs ankündigte, hat es uns wieder nach Deutschland zu unseren Familien gezogen.

 

Sieben Jahre nach meinem Abschluss, einen Auslandsaufenthalt und zwei Kinder und später nun also mein Berufseinstieg mit einer Stelle in der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen. Manchmal bin ich ganz erstaunt darüber, dass mein Lebensweg sich so gestaltet hat. Ich bin aber sehr dankbar für all die Erlebnisse und Begegnungen. Mich hat das Gefühl niemals verlassen, dass es so genau richtig ist. Und auch jetzt geht es mir so, dass ich das Gefühl habe, dass die Stelle als Jugendreferentin in der Seelsorgeeinheit genau der Platz ist, wo ich nun sein soll.

 

Glaube und Begegnung mit Gott sind für mich seit jeher eng mit menschlicher Gemeinschaft verknüpft. Dort, wo wir offen dafür sind, uns selbst und auch einander zu begegnen, da können wir Gott begegnen. Wo Menschen zusammenkommen, entstehen Räume und Möglichkeiten...dort kann wahnsinnig Schönes, Aufregendes und auch Unglaubliches passieren. Ich möchte Sie, ich möchte Euch wahnsinnig gerne kennenlernen und freue mich sehr auf jede kommende Begegnung.

Stellensituation SE Hohenneuffen: Projektstelle Verwaltung

Seit Jahren ist Frau Kalczynski sehr aktiv in der Kirchengemeinde Klaus von Flüe, Frickenhausen, tätig. Ehrenamtlich unterstützt sie Pfarrer Mutombo, das Sekretariat, und viele Gremien vor allem in der Umsetzung von Beschlüssen, bei der Durchführung von vielerlei Maßnahmen und bei der Organisation von Angeboten der Kirchengemeinde.

 

Die Dekanatsgeschäftsstelle in Esslingen hat dies erkannt und Frau Kalczynski eine Verwaltungsstelle mit 6 Wochenstunden in der SE Hohenneuffen angeboten.

 

Bezeichnet wird die Stelle als „Assistentin des Pfarrers“. Wir sind die dritte Seelsorgeeinheit der Diözese in der mit diesem Modell experimentiert wird, da wir seit langem eine nicht besetzte Stelle – Vakanz –haben.

 

Viele der Aufgaben die Frau Kalczynski bereits seit langem übernimmt wird sie auch weiterhin bearbeiten und durchführen. Hinzu werden Aufgaben und Situationen kommen in denen sie ausdrücklich in meinem Auftrag spricht und handelt.

 

Die Projektstelle ist befristet bis Mai 2020.

 

Die Personalkosten werden in voller Höhe vom Dekanat Esslingen/Nürtingen übernommen.

 

Pfarrer Achille Mutombo

Abend der Begegnung und des Austausches aller christlichen Gemeinden im Bereich der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen

Eingeladen waren am 05. November 2019 alle Pfarrer, Gewählten Vorsitzenden, Mitarbeiter*innen der Kirchengemeinden ins Omni Frickenhausen.

 

Teilnehmer*innen:

Herr Conzelmann, Pfarrer in Beuren, Evang. Kirchengemeinde

Herr Fürchtenicht, Gewählter Vorsitzender in Beuren, Evang. Kirchengemeinde

Frau Bogner, Pfarrerin in Frickenhausen, Evang. Kirchengemeinde

Herr Stickel, 1. Vorsitzender, Frickenhausen, Evang. Kirchengemeinde

Herr Hofmann, Pfarrer in Raidwangen (Nürtingen), Method. Kirchengemeinde

Frau Wöllenstein, Pfarrerin in Raidwangen, Evang. Kirchengemeinde

Frau Krohmer, Gewählte Vorsitzende in Linsenhofen, Evang. Kirchengemeinde

Frau Rahlenbeck, Pfarrerin in Neuffen, Evang. Kirchengemeinde

Frau Heimgärtner, Gewählte Vorsitzende in Neuffen, Evang. Kirchengemeinde

 

Christian Galka, Gewählter Vorsitzender in Neuffen, Kath. Kirchengemeinde

Hubert Neumann, Gewählter Vorsitzender in Frickenhausen, Kath. Kirchengemeinde Helmut Janka, Kirchenpfleger in Neuffen und Frickenhausen

Thuy-Van Becker, Jugendreferentin in der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen (ab 01.11.)

 

Aus dem gemeinsamen Ausschuss der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen haben teilgenommen: Margitta Peppel, Sigrid Breitinger, Steffi Neumeister, Iris Kalczynski.

TN aus der Klausurtagung: Heidi Brandstetter, Norbert Petrizza und Ingrid Krayer (Sekretärin Pfarrbüro Frickenhausen)

 

Moderation: Pfarrer Dr. Achille Mutombo-Mwana, Leiter der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen

 

Mit einem Gebet für die Einheit der Kirche eröffnete Pfarrer Mutombo den Abend. Seine Freude über alle teilnehmenden Gäste brachte Pfarrer Mutombo in einer kurzen Ansprache zum Ausdruck.

 

In unserer Zeit, in der sehr viele Gespräche nur noch am Telefon stattfinden und Terminvereinbarungen über E-Mail gemacht werden wollten wir mit diesem Treffen das persönliche Kennenlernen und Gespräch ermöglichen. Da zudem auch noch 4 Evang. Pfarrstellen neu besetzt wurden war die persönliche Vorstellungsrunde zum Beginn für alle Beteiligten sehr wichtig.

 

Alle eingangs genannten Personen haben sich vorgestellt und einige auch von Erfahrungen aus ihren früheren Tätigkeitsbereichen berichtet. Nach einem kurzen Impuls von Pfarrer Mutombo hat sich die Gesprächsrunde mit dem Thema „Ökumene“ auseinandergesetzt.

 

Alle Anwesenden haben sich für noch mehr miteinander ausgesprochen. Sehr bedauert wird von den Teilnehmern der Seelsorgeeinheit, dass vieles gewünscht wird, jedoch wegen der prekären Personalsituation einfach nicht machbar ist. Sehr schön wurde geschildert wie selbstverständlich die Sternsinger Ökumene praktizieren – Kinder machen keine Unterschiede! Ebenso wie die ökumenische Band „connected“ die schon lange Jahre Gottesdienste in allen Kirchen begleitet.

 

Musik bringt Menschen zusammen und so gab es den Vorschlag auch Mitglieder der neuapostolischen Gemeinden einzuladen, denn dort wird der Chorgesang ganz besonders gepflegt.

 

Großer Zuspruch fand ein Familientag im Freilichtmuseum in Beuren. Gestaltet wurde der Tag ökumenisch und war schwerpunktmäßig auf Kinder und Jugendliche ausgelegt. Viele ökumenische Gottesdienste finden vor Stadt- und Vereinsfesten statt und werden gut angenommen. Angeregt wurde die Gestaltung eines ökumenischen Gottesdienstes gemeinsam gestaltet von Evangelisch im Täle und der Seelsorgeeinheit Hohenneuffen – ohne anschließendes Gemeindefest. Dieser Gottesdienst könnte auch in einer Festhalle stattfinden. Regelmäßige Begegnungen, niederschwellige Angebote wurden von allen Teilnehmern befürwortet. Sehr positiv wurde außerdem noch von der ökumenischen Erwachsenenbildung in Neuffen berichtet und zum nächsten Filmabend am 28. November 2019 eingeladen. Thema des Dokumentarfilms ist „im Rhythmus der Stille“.

 

Neu ist das Kreativ Cafe´ in Neuffen mit einem Angebot für Kinder, Eltern und Menschen die gerne einen Nachmittag in einer netten Gemeinschaft verbringen.

 

Mit einem Psalm und Lied leitete Pfarrer Mutombo zum nächsten Thema „Flüchtlingsarbeit“ über. Wir beten zu einem Jesus, warum gibt es bei euch so viele verschiedene Kirchen! Mit dieser Aussage wurde Pfarrer Mutombo von einem Flüchtling konfrontiert.

 

Bei den Flüchtlingen ist Ernüchterung eingekehrt die meisten ziehen sich zurück und sind nicht mehr so kontaktfreudig wie früher.

 

Die Gründe sind sehr vielfältig und individuell. Berufstätigkeit, Schulbesuch und dadurch tägliche Kontakte mit anderen Personen können Gründe dafür sein. Vielfach ist auch eine Erwartungshaltung vorhanden die nicht erfüllt werden kann verursacht durch Vorschriften und Gesetze. Gemeinsame Gottesdienste könnten wieder Anknüpfpunkte schaffen.

 

Die Einladungen zu zwanglosen Festen ins Omni sollten wieder aufgegriffen werden. In diesem Rahmen können sich Flüchtlinge auch untereinander begegnen und austauschen – es gibt genügend Raum dafür! Pfarrer Hofmann machte aufmerksam auf einen Termin am 22.11.2019. An diesem Tag findet im Martin-Luther Hof ein Begegnungstreffen mit Moslems statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Arbeitsgemeinschaft christlicher Konfessionen – ACK.

 

Einstimmig positiv haben alle Gäste das Kennenlernen und den Austausch gewürdigt.

 

Schwerpunktmäßig könnte das nächste Treffen die Zusammenarbeit im Bereich Kinder – und Jugendarbeit sowie die Angebote für Senioren Gesprächsthema sein.

 

Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Mutombo für den angeregten Austausch, und dafür, dass sich alle die Zeit genommen haben der Einladung zu folgen.

 

Mit einem Abendgebet und Segen beendete Pfarrer Mutombo den Abend.

 

Iris Kalczynski